Innovative Verwaltung - Mit mehrsprachigen Websites näher an die Bürger
22 Feb 2008
Kunden wollen auch im Internet in der Muttersprache kommunizieren - das haben Unternehmen längst erkannt und bieten für mehr Kundenähe ihre Internetpräsenzen in den verschiedensten Sprachen an. Was für die Wirtschaft gilt, gilt erst recht für den Service am Bürger durch die öffentliche Hand: Doch laut einer aktuellen Studie der Universität Mannheim machen bisher nur etwa zehn Prozent der deutschen Kommunen ihre Informationen und Leistungen in mehreren Sprachen im Web abrufbar. Im Zuge der Globalisierung eine erschütternde Bilanz: Denn um ausländischen Mitbürgernund auch Touristen aus der ganzen Welt einen umfassenden, stets aktuell abrufbaren Online-Service bieten zu können, ist zumindest ein englischsprachiges E-Government-Angebot unabdingbar - doch bisher selten erhältlich.
Nach den Erfahrungen des Web Content Management-Spezialisten RedDot, der Open Text Web Solutions Group, scheuen viele Kommunen vor allem die Komplexität und die Kosten der Realisierung mehrsprachiger Webseiten. Der Einsatz einer professionellen Web Content Management-Lösung kann die Umsetzung jedoch merklich erleichtern: Die Lösungen von RedDot helfen Kommunen, die gesamte Website Schritt für Schritt in sämtliche Sprachen zu übersetzen. Sie übernehmen koordinierende Aufgaben automatisch und stellen damit die Aktualität der Informationen in allen Sprachen sicher. In derzentralen Sprachdatenbank werden dann alle Übersetzungen gespeichert, so dass interne und externe Übersetzer auf dieser Basis qualitätsgesicherte Texte veröffentlichen können. Redundante Übersetzungen lassen sich sovermeiden.
Bevor der Webauftritt in den verschiedenen Sprachen live geschaltet wird, überprüft das RedDot-System automatisch alle Haupt- und Untersites auf Fehler, wie Rechtschreibung, Grammatik, Corporate Design und Barrierefreiheit und dient der Qualitätssicherung über die Portale, Intranet und Extranets hinweg. Kommunen und Behörden können damit sicherstellen, dass sie nicht nur intern definierte Richtlinien einhalten, sondern auch gesetzlich vorgeschriebene Standards - wie etwa die Vorgabe,Internetinformationen auch für Behinderte und Menschen mit Sehschwächen
barrierefrei zugänglich zu machen.
