Kommune21 - Case Study: Verkehrsverbund-Oberelbe Mobilitätsportal
31 Mar 2008
„Ein Fahrplan - Ein Fahrschein - Ein Fahrpreis" – das war der Grundgedanke bei der Gründung des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) im Jahre 1994. Die Region Oberelbe, mit Dresden als Mittelpunkt und rund 1,2 Millionen Einwohnern, verfügt über eines der dichtesten Nahverkehrsnetze in Europa: 208 Regionalbuslinien, 66 Stadtbuslinien, 19 Fähren sowie einer Vielzahl von S-, Straßen-, Schmalspur-, Regional- und Bergbahnen befördern jährlich rund 200 Mio. Fahrgäste, die an 3.800 Bahnhöfen und Haltestellen ein- und aussteigen können. Parallel zu der Mammutaufgabe den „Nahverkehr aus einem Guss" zu realisieren, also fließende Übergänge zwischen Schiene und Straße für alle Bürger und Touristen zu schaffen, startete der Verkehrsverbund auch ein ambitioniertes Portal-Projekt. Ziel dabei war es, Informationen zum flächendeckenden Gesamtangebot flexibel über Web, Terminals und mobile Endgeräte verfügbar zu machen. Dafür mussten Haltestellen- und Fahrpläne aus einem Verkehrsinformationssystem, Daten wie Parkplatzauskünfte, Verkehrsüberwachung und Regionalinformationen aus einem Fraunhofer Forschungsprojekt und Fluginformationen vom Dresdner Flughafen im Portal integriert werden.