Aufholbedarf für Kommunen: Mit mehrsprachigen Websites näher an die Bürger

15 Jan 2008

Oldenburg, 15.01.2008 - Umfrage der Universität Mannheim bestätigt die Notwendigkeit eines besseren kommunalen Online-Service

Kunden wollen auch im Internet in der Muttersprache kommunizieren – das haben Unternehmen längst erkannt und bieten für mehr Kundenähe ihre Internetpräsenzen in den verschiedensten Sprachen an. Was für die Wirtschaft gilt, gilt erst recht für den Service am Bürger durch die öffentliche Hand: Doch laut einer aktuellen Studie der Universität Mannheim machen bisher nur etwa zehn Prozent der deutschen Kommunen ihre Informationen und Leistungen in mehreren Sprachen im Web abrufbar. Im Zuge der Globalisierung eine erschütternde Bilanz: Denn um ausländischen Mitbürgern und auch Touristen aus der ganzen Welt einen umfassenden, stets aktuell abrufbaren Online-Service bieten zu können, ist zumindest ein englisch-sprachiges E-Government-Angebot unabdingbar –  doch bisher selten erhältlich. 

Nach den Erfahrungen des Web Content Management-Spezialisten RedDot, der Open Text Web Solutions Group, scheuen viele Kommunen vor allem die Komplexität und die Kosten der Realisierung mehrsprachiger Webseiten. Der Einsatz einer professionellen Web Content Management-Lösung kann die Umsetzung jedoch merklich erleichtern: Die Lösungen von RedDot helfen Kommunen, die gesamte Website Schritt für Schritt in sämtliche Sprachen zu übersetzen. Sie übernehmen koordinierende Aufgaben automatisch und stellen damit die Aktualität der Informationen in allen Sprachen sicher. In der zentralen Sprachdatenbank werden dann alle Übersetzungen gespeichert, so dass interne und externe Übersetzer auf dieser Basis qualitätsgesicherte Texte veröffentlichen können. Redundante Übersetzungen lassen sich so vermeiden.  

Bevor der Webauftritt in den verschiedenen Sprachen live geschaltet wird, überprüft das RedDot System automatisch alle Haupt- und Untersites auf Fehler, wie Rechtschreibung, Grammatik, Corporate Design und Barrierefreiheit und dient der Qualitätssicherung über die Portale, Intranet und Extranets hinweg. Kommunen und Behörden können damit sicherstellen, dass sie nicht nur intern definierte Richtlinien einhalten, sondern auch gesetzlich vorgeschriebene Standards – wie etwa die Vorgabe, Internetinformationen auch für Behinderte und Menschen mit Sehschwächen barrierefrei zugänglich zu machen. Der entscheidende Vorteil dabei: Die Qualitätssicherung und viele Übersetzungsprozesse laufen weitestgehend automatisch ab. 

RedDot-Kunden wie die Städte Hamm und Osnabrück oder Kommunen wie der Landkreis Sächsische Schweiz und der Saarpfalz-Kreis haben durch die professionelle Umstellung auf mehrsprachige bzw. barrierefreie Websites bereits deutliche Verbesserungen in der Bürgeransprache und der breiten Akzeptanz ihres Online-Angebots erzielt und gleichzeitig Kosten für externe Webagenturleistungen gespart. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Entscheidung für die professionelle Web Content Management-Lösung von RedDot. Uns ist es wichtig, wirklich allen Bürgern und auch ausländischen Besuchern Informationen in einer hohen Qualität zugänglich zu machen“, sagt Wolfgang Schröder, Projektleiter für die städtischen Internetpräsentation bei der Stadt Hamm. 

„Transparenz und Kundenbindung sind auch auf kommunaler Seite immer bedeutender. Dabei ist es wichtig, sämtliche Inhalte möglichst entsprechend der heterogenen Nutzergruppen und nicht in einer einheitlichen und meist schwer verständlichen Behördensprache bereitzustellen“, weiß Klaus Röhlig, E-Government-Experte von RedDot, der Open Text Web Solutions Group, aus seiner langjährigen Erfahrung mit vielen kommunalen Kunden. „Mit unseren Lösungen können sich Kommunen bereits bei der Erstellung von Webseiten Fehler oder Optimierungsmöglichkeiten automatisiert anzeigen lassen – das stellt eine langfristige Barrierefreiheit und Nutzerakzeptanz sicher. Eine reibungslose, unkomplizierte Nutzbarkeit einer Website ist für besseren Service und stärkere Bürgernähe heute unumgänglich.“

Kontakt mit einem Experten

Alnatura Aiticon

Von Information zu Community: Alnatura steigert Markenwert durch Web Content Management von OpenText.

KHS

Bei über 5.000 Mitarbeitern weltweit ist der klassische Flurfunk als Verteilungsmechanismus für Neuigkeiten des Unternehmens schlicht überfordert. KHS setzte daher schon seit Längerem auf ein umfangreiches Intranet-Angebot.

Brot für die Welt

Eine Plattform für Information, Social Media und Commerce "Brot für die Welt“ betreibt mit OpenText Web Site Management seit mehr als zehn Jahren ein komplexes Informations- und Spendenportal

VHV Versicherungen

Für die VHV ist die Einführung der neuen Web Content Management-Lösung zusammen mit dem Relaunch eine klare Erfolgsgeschichte. Dass so viel Neues in so kurzer Zeit umgesetzt werden konnte zeigt, dass OpenText Web Site Management die perfekte Lösung war.

Karlsruher Institut für Technologie

Karlsruher Institut für Technologie setzt auf Web Site Management. Ein innovativer und inhaltlich anspruchsvoller Webauftritt.

Stadtwerke Augsburg

Global denken, lokal handeln – so lautet die Devise der Stadtwerke Augsburg, eines kommunalen Dienstleisters für Energie, Wasser und Verkehr.

Saarland

Ein userzentrierter Ansatz der Content-Darstellung und das Angebot von Bürgerdiensten machen das barrierefreie Online-Angebot des Saarlandes zu einem Aushängeschild.

Aastra DeTeWe

Mit Web Site Management von OpenText konnten weltweite Web-Insellösungen in nur 4 Monaten zu einem einheitlichen Internetauftritt in 21 Sprachen zusammengeführt werden.

Bertelsmann Stiftung

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Die Bertelsmann Stiftung nutzt für sämtliche Web-Aktivitäten Web Site Management-Lösungen.

Häfele

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Häfele spricht Interessenten weltweit in der Sprache an, die sie verstehen. Informationen zu 50.000 Produkten sind in 30 Sprachen barrierefrei abrufbar.

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