Web 2.0 polarisiert: Viele Unternehmen sind noch unzufrieden mit bisherigen Investitionen

12 Sep 2007

Oldenburg, 12.09.2007 - Mit dem Einsatz neuer und integrierter Lösungen stärkt Web 2.0 nachhaltig die Kommunikation mit Kunden und die Zusammenarbeit unter Mitarbeitern

Tourismuskunden können Erfahrungsberichte anderer Reisender online abrufen, Industrieunternehmen lassen ihre Geschäftspartner in einem Forum über neue Produktentwicklungen diskutieren und Forschungsabteilungen vernetzen ihr Wissen weltweit in Wikis: Viele Unternehmen setzen bereits Web 2.0-Lösungen wie Blogs, Foren oder Wikis ein, aber trotzdem gehen die Meinungen zu Web 2.0 immer noch weit auseinander. Laut einer weltweiten Studie der Unternehmensberatung McKinsey* ist jeder Vierte von 2.847 befragten Geschäftsführern mit seinen Investitionen in Web 2.0-Konzepte unzufrieden und nicht bereit, seine Web 2.0-Budgets beizubehalten oder zu steigern.

Der Grund für diese Polarisierung liegt nach Meinung des europäischen Marktführers für Web Content Management-Systeme, RedDot Solutions, in der mangelnden Integration von Web 2.0-Features in bestehende Web-Umgebungen. Unmut kommt vor allem bei den Unternehmen auf, die teilweise kostenlos verfügbare Web 2.0-Einzellösungen einsetzen. So verwenden die Mitarbeiter viel Zeit darauf, ihr Wissen einzubringen und die Qualität von externen Beiträgen sicherzustellen ohne dass diese anschließend gewinnbringend genutzt werden. Denn bislang übliche Web 2.0-Lösungen stehen als Content-Inseln für sich allein und sind nicht mit einem großen Pool an Wissen vernetzt, aus dem jeder die für ihn relevanten Daten schöpfen kann. Zudem können Online-Redakteure Web 2.0 nicht wunschgemäß in Informationsangebote einbauen. Hier ist immer die Hilfe von IT-Spezialisten gefragt.

Moderne Content Management-Lösungen mit integrierten Web 2.0-Funktionen bieten einen Ausweg: Blogs, Foren oder Wikis lassen sich auch von Redakteuren ohne spezielles IT-Know-how in Webseiten einbauen und nutzen. So können redaktionelle Inhalte gezielt um nutzergenerierte Inhalte erweitert, und in einem übergreifenden Content-Pool verwaltet werden. Vorteile sind beispielsweise die Nutzung einer kollektiven Intelligenz zur Qualitätssicherung und mehr Inhaltsvielfalt durch die Einbeziehung von individuellem Fachwissen einer breiteren Autorenbasis. RedDot-Kunden wie STA Travel haben durch die professionelle Umsetzung ihrer Web 2.0-Konzepte und die bessere Vernetzung ihrer Kunden bereits deutliche Erfolge erzielt.

Um Probleme bei der Implementierung von Web 2.0-Technologien von vornherein zu minimieren oder sogar auszuschließen, weist der Content Management-Spezialist RedDot auf fünf wichtige Tipps hin:

1. Ein Unternehmen sollte eine integrierte CMS-Lösung mit Web 2.0 als strategisches Investment betrachten: Wikis und Blogs bieten Zugriff auf das Wissen von Mitarbeitern, auch wenn sie das Unternehmen längst verlassen haben – ein wichtiger Aspekt, da viele Mitarbeiter aus der Baby-Boomer Generation in den nächsten zehn Jahren in Ruhestand gehen.

2. Web 2.0 sollte nicht als Insellösung implementiert werden: Nutzergenerierte Inhalte und redaktionelle Inhalte sollten sinnvoll miteinander orchestriert und nicht getrennt betrachtet werden, um Synergien zu erzeugen.

3. Sicherheit hat hohe Priorität: Eine Kette ist nur so sicher wie ihr schwächstes Glied. IT-Lösungen sind unter Sicherheits- und Performance-Gesichtspunkten kritisch zu betrachten. Web 2.0 sollte im Unternehmen nur auf Basis der zentralen Nutzerverwaltung zum Einsatz kommen.

4. Anreize bieten, um neu geschaffene Interaktionsmöglichkeiten mit Leben zu füllen: Eine gute technische Lösung wie ein integriertes Wiki ist die Basis, muss aber auch bekannt sein und genutzt werden. Vor allem in Intranets und Extranets spielt dies eine große Rolle.

5. Web 2.0 in Personalisierungskonzepte einbinden: Moderne Content Management-Systeme mit integrierter Personalisierung ermöglichen den individuellen Zugriff auf sämtliche Inhalte. So stehen der Personalbteilung andere Daten zur Verfügung, als dem Vertrieb oder der Geschäftsführung – unabhängig, ob diese redaktionell oder in Foren oder Blogs erstellt worden sind.

„Web 2.0 und Social Computing haben sich von einem technologischen Trend zu einem essenziellen Bestandteil von erfolgreichen Web-Strategien entwickelt. Wir bieten heute vollständig im Content Management-System integrierte Web 2.0-Lösungen an. Unternehmen erreichen damit eine intensivere Beziehung zu ihren Zielgruppen und können Wissen konservieren und personalisiert nutzen“, erklärt Daniel Kraft, Vorstand von RedDot, der Open Text Web Solutions Group.

Experten von RedDot Solutions stehen interessierten Anwenderunternehmen auf der DMS Expo vom 25. bis 27. September in Köln in Halle 7 am Stand Nr. G081/I080 zur Verfügung und beantworten auch Fragen zum Einsatz von Web 2.0. 

* McKinsey sammelte Anfang 2007 unter 2.847 Führungskräften weltweit Daten über Web 2.0-Technologien

Kontakt mit einem Experten

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Bei über 5.000 Mitarbeitern weltweit ist der klassische Flurfunk als Verteilungsmechanismus für Neuigkeiten des Unternehmens schlicht überfordert. KHS setzte daher schon seit Längerem auf ein umfangreiches Intranet-Angebot.

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Eine Plattform für Information, Social Media und Commerce "Brot für die Welt“ betreibt mit OpenText Web Site Management seit mehr als zehn Jahren ein komplexes Informations- und Spendenportal

VHV Versicherungen

Für die VHV ist die Einführung der neuen Web Content Management-Lösung zusammen mit dem Relaunch eine klare Erfolgsgeschichte. Dass so viel Neues in so kurzer Zeit umgesetzt werden konnte zeigt, dass OpenText Web Site Management die perfekte Lösung war.

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Die Bertelsmann Stiftung nutzt für sämtliche Web-Aktivitäten Web Site Management-Lösungen.

Häfele

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Häfele spricht Interessenten weltweit in der Sprache an, die sie verstehen. Informationen zu 50.000 Produkten sind in 30 Sprachen barrierefrei abrufbar.

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